Heute jährt sich zum 77. Mal die sogenannte Reichspogromnacht!

Die Nacht, in der hunderte Menschen ermordet wurden und tausende Synagogen brannten. Am folgenden Tag wurden ca. 30.000 Menschen jüdischen Glaubens inhaftiert und systematisch ermordet.

Damals standen große Teile der Bevölkerung schweigend oder übereinstimmend daneben oder beteiligten sich aktiv an der Verfolgung.

Mit der Zeit geraten auch die größten Gräuel der Geschichte in Vergessenheit und wieder stehen wir in Deutschland vor der Situation, dass Minderheiten angegriffen werden. Brandanschläge auf Flüchtlingsheime finden immer häufiger statt und Hetze auf offener Straße wird toleriert. Wir laufen Gefahr, gegenüber ständig stattfindender Gewalt abzustumpfen.

Es gilt, aus der Geschichte zu lernen und sowohl unterschwelligen als auch offenen Antisemitismus, Rassismus und jegliche Art von Menschenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft zu benennen, sie zu verurteilen und zu bekämpfen.

Antifaschismus ist unsere Pflicht in einer pluralistischen Gesellschaft!

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