Fit gegen G20!

Du denkst, subversive Kleidung und Achtsamkeit reichten, um sich politisch zu positionieren? Du denkst, es genüge, sich von rechtsextremen Parteien abzugrenzen? Du denkst, dass jede ihres Glückes Schmiedin sei?

Doch wie kann jede ihres Glückes Schmiedin sein, wenn die Schmiede jemand anderem gehört? Wenn schon entschieden ist, wer überhaupt schmieden darf, mit welchem Werkzeug und mit welchem Material?

Die unsichtbaren, strukturellen Machtgefälle, die unsere globale Weltgesellschaft beherrschen, verfügen über uns alle. Der zeitgenössische Kapitalismus ist in alle Regionen der Erde vorgedrungen. Die härteste Ausbeutung ist in ein Nord-Süd-Gefälle verschoben worden. Der Norden akkumuliert seinen Reichtum auf Kosten des Südens, auch innerhalb Europas.

Die Charaktermasken, die Personifikationen der ökonomischen Verhältnisse treffen sich am 7. und 8. Juli in Hamburg zum Harmonie vorgaukelnden Mauschel-Stelldichein. Hier werden neue Kriege geschmiedet, schmutzige Deals beschlossen, Öl in bereits schwelende Konflikte gegossen, durch Zusammenkunft von Despoten Menschenrechte und Gleichheit auf den Amboss gelegt und unter dem Euphemismus „Weltpolitik gestalten“ zertrümmert. Die Asche, die davon übrigbleibt, will man uns als soziale Gerechtigkeit verkaufen. Doch Asche brauchen wir nicht.

Kommt zu den Demonstrationen und Blockaden vom 6.-8. Juli nach Hamburg.

– 6.7. „Welcome to Hell“ Demo – 19 Uhr Fischmarkt

– 7.7. „#BlockG20 – colour the red zone!“ (Blockade)

– 7.7. „Die Logistik des Kapitals lahmlegen!“ (Blockade)

– 7.7. „G20 entern – Kapitalismus versenken!“ Demo – 20 Uhr Reeperbahn

– 8.7. „Grenzenlose Solidarität statt G20“ Demo – 13 Uhr Deichtorhallen (Hbf)